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Das
ist eine Frage, die nun wieder keinen rechtlichen Hintergrund
hat, sich aber bei vielen im Zusammenhang mit der Frage:
"erstatte ich Anzeige oder nicht" sicher stellt. Auch
mir ist die Frage, die Angst vor der Reaktion der Familie
(die ja so oft eigentlich gar keine Familie ist ) oder
den Bekannten und Freunden, nicht fremd. Aus diesem
Grund möchte ich einfach gerne ein paar ganz persönliche
Gedanken dazu sagen. Es kann halt sein, dass einige
Familienangehörige oder Bekannte ihre Haltung euch gegenüber
von dem Ausgang des Prozesses abhängig machen, was heißt,
dass ihr während der Verhandlung sicher auf keine Unterstützung
hoffen könnt und ihr auch möglicherweise Angst habt,
nach einem Prozess der nicht zu Verurteilung führt,
eure "Familie" zu verlieren.
Ich
möchte euch nicht zu nahe treten, aber ich denke immer,
dass die Menschen die so denken euch nicht gut tun.
Es ist keine Familie und es sind dann auch keine Freunde.
Man kann versuchen einiges zu entschuldigen und zu sagen:
"vielleicht sind sie selber überfordert", "vielleicht
wissen sie selber nicht, wie sie damit umgehen sollen",
"vielleicht haben sie selber Angst in die Schusslinie
zu geraten", denn es ist leichter für etwas einzustehen,
das kein Risiko bringt, als sich zu erheben und laut
das zu sagen und zu unterstützen, was die "Öffentlichkeit"
nicht sehen und wahr haben will.
Mir
fallen Seitenweise Entschuldigungen ein, die ich mir
selber zurechtgebastelt habe um das "Wegsehen" anderer
zu entschuldigen. Aber: das ist nicht zu entschuldigen!
Ich denke, dass dieses hier nicht der richtige Ort ist,
um diesen Punkt umfassend zu vertiefen, aber ich wollte
dennoch kurz sagen, dass ich glaube, dass ihr euch von
diesen Menschen lösen müsst, auch wenn es schwer fällt.
Und vor allem darf diese wichtige Entscheidung um die
es in dieser Darstellung ging, nicht von diesen Menschen
abhängen sein, denn: es geht um euch ;-) . Sie sind
Ballast, sie tun euch nicht gut. Sie sind keine Familie
und keine Freunde, wenn sie so mit euch umgehen und
somit auch kein großer Verlust. Ich weiß, dass so etwas
leichter gesagt als umgesetzt ist, dennoch finde ich,
dass ihr nun nur an euch denken solltet. Mir hat zu
dieser Frage sehr ein Spruch aus einem Buch geholfen.
Es ist aus: "Der träumende Delphin" von "Sergio Bambaren".
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Es
kommt eine Zeit im Leben,
da
bleibt einem nichts anderes übrig,
als seinen eigenen Weg zu gehen.
Eine
Zeit, in der man seine eigenen Träume und Wünsche verwirklichen
muss.
Eine
Zeit, in der man lernen muss,
dass
man endlich für sich und die eigenen Überzeugungen
eintreten
muss
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